Der Mensch ist täglich bis zu 70.000 Chemikalien (EINECS, European Inventory of Existing Commercial Chemical Substances, Datenbank), welche negative  Wirkungen auf den Menschen ausüben können, ausgesetzt. Neben Industriechemikalien wie Lösungsmitteln und Petrochemikalien handelt es sich vor allem um pharmazeutische- und Pflegeprodukte bis hin zu Bioziden. Nur für ca. 4 % der Umweltchemikalien liegen toxikologische Befunden bezüglich ihrer Einzelwirkung vor (BUND 2008). Insbesondere die Gruppe der gentoxischen Umweltchemikalien verfügt über ein hohes schädigendes Potenzial, da sie in der Lage sind, das menschliche Genom nachhaltig zu beeinflussen und so Mutationen oder Krebs auszulösen. Daher ist es unerlässlich das von den Chemikalien ausgehende Risiko richtig einschätzen zu können. Unser Institut bietet hierfür die erforderlichen Messverfahren in Form des Hoch-Durchsatz Comet Assay´s in Kombination mit der Fluoreszenzdiacetat (FDA) - Toxizitätsbestimmung und des AMES II Tests, wodurch eine Screening nach gentoxischen Substanzen möglich wird. Der höhere Probendurchsatz und die Reduzierung der Kosten ermöglichen so erstmalig Analysen einer Vielzahl von Stoffen in kürzester Zeit, wobei sowohl Einzelstoffe als auch Stoffgemische (wie sie gewöhnlich in der Umwelt vorkommen) untersucht werden können. EnviTox ist daher in der Lage Untersuchungen im Bereich Umwelt- als auch Humanmonitoring und Hasustaubuntersuchungen kostengünstig durchzuführen. Monitoring im Hoch-Durchsatz-Verfahren